Eleganz mit Knoten:

pure, die Brille aus Bio-Steel

 

 

Sicher hat so mancher Brillenästhet sich schon gefragt: Gibt es eigentlich eine Brille, die man kaum sieht, noch weniger spürt und die darüber hinaus extrem elastisch und robust ist? Auf diese Frage gibt es jetzt eine überzeugende Antwort: pure, die neue High-Tech-Brille von Flair, ohne jede Schraube und Lötstelle, nur mit einem elastischen Nylonfaden verknotet.

Puristische Raffinesse       Wie kaum eine andere Brille akzentuiert pure die Persönlichkeit mit bewußter Zurückhaltung und edlem Understatement. Die alles dominierende Leichtigkeit eignet sich in glänzender Weise für die modernen, immer dünner werdenden Gläser. Selbst kaum sichtbar, bietet pure dem Träger ein uneingeschränktes Sichtfeld.

Brille mit Knoten       Bei pure werden die Gläser nicht wie üblich verschraubt, sondern mit einem Nylonfaden befestigt. Diese einfache, aber geniale Technik bietet gleich mehrere Vorteile: Stöße werden von den dauerelastischen Nylonfäden aufgefangen und somit nur geringfügig auf das Glas übertragen. Dadurch wird die Bruchgefahr auf ein Minimum reduziert. Zudem ist die Brille besonders leicht zu reinigen, da die Rückseiten ohne störende Schrauben so gut wie glatt sind.

Nie mehr Allergie        Mit Bio-Steel wurde für die pure-Fassung ein Material aus dem medizinischen Bereich verwendet, das vollkommen nickelfrei ist und bedenkenlos auch von Extremallergikern getragen werden kann. Brücke, Backe und Bügel sind aus einem einzigen diamantgezogenen Teil geformt. Aufgrund dieser hochwertigen Fertigungstechnik entsteht eine besonders glatte und hautschmeichelnde Oberfläche. Exzellente Festigkeit und Elastizität, die sogar Titan übertreffen, erlauben einen Durchmesser von nur 0,8 mm. Mit ca. 2 g gehört pure somit zu den leichtesten Brillen der Welt. Zusätzlich sind Bügelenden und Direktauflage der Brücke mit einem antiallergenen Silikon überzogen, der sich wesentlich weicher und ange-nehmer anfühlt als herkömmlicher Kunststoff.

 

 

Gesundheitsreform:

Die Brille fällt raus

 

Nun ist es so gut wie beschlossen. Obwohl schon 1997 versucht wurde durch Streichung des Zuschusses zur Brillenfassung Einspar-ungen zu erzielen, gab es noch nie so drastische Maßnahmen wie jetzt. Die “Brille” als solche soll ab Januar 2004 aus dem Leistungs katalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen werden. Nur noch die Kosten für Sehhilfen für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, sowie für schwer Sehbeeinträchtigte werden erstattet. Jetzt heißt es für einige schnell noch in diesem Jahr zu Ihrem Augenarzt oder Optiker zu gehen, um sich ein Rezept für  eine neue Brille ausstellen zulassen. Sonst kann der  Kassenzuschuß nicht mehr in Anspruch genommen werden. Doch so leicht ist dies nicht, denn es funktioniert nur bei gegebener Indikation. Und diese beinhaltet, daß man nur in den Genuß der Kassen- leistung kommt, entweder alle 3 Jahre, wenn sich die Glasstärke um 0,5 dpt bzw. sich die Sehleistung sich um 20% verändert hat, oder gar wenn die alte Brille kaputt gegangen ist oder verloren wurde. Wenn all dies bei Ihnen dieses Jahr nicht mehr zutrifft, müssen Sie aber nicht allzu traurig sein, denn die Kassenleistung für ein Paar Einstärkengläser liegt im Schnitt lediglich bei ca. 17,90 EUR. Merkbarer ist es bei den Bifocalgläsern bzw. Trifocalgläser, wo die gesetzlichen Krankenkassen, bis auf Ausnahmen, zwischen 60,- bis 140,- EUR übernehmen. Drüber hinaus gibt es schon jetzt private Zusatzversicherungen die anteilig für den Brillenrahmen oder für die Gläser zuzahlen. Diese wird im nächsten Jahr sich sicherlich mehr verbreiten, da ja bekanntlich noch weitere Krankenkassenleistungen gestrichen werden. Somit wird es auch  Brillenzusatz-versichungen geben, die den jetzigen Kassenzuschuß abdecken werden.